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Unternehmenscheck Online: Wie fit sind deutsche Unternehmen im digitalen Zeitalter? [Infografik]

Der heutige Gastbeitrag „Unternehmenscheck Online“ geht auf zwei zentrale Fragen ein: „Welche Rolle spielt das Internet für die Unternehmen? Und wie fit sind deutsche Unternehmen im digitalen Zeitalter?“ Ein Blick auf die unternehmerische Nutzung des Netzes und die schöne Infografik offenbart interessante und aufschlussreiche Details.

Welche Rolle spielt das Internet für die Unternehmen?

Unternehmenscheck Online: Wie fit sind deutsche Unternehmen im digitalen Zeitalter?

Welche Rolle spielt das Internet für die Unternehmen?

Die Tatsache, dass eine Onlinepräsenz gerade für Unternehmen, Selbstständige, Betriebe und Kanzleien unverzichtbar ist, gilt heute als marktwirtschaftlicher Fakt. Umso erstaunlicher ist es, dass etwa 15 Prozent aller Unternehmer auf diesen Wettbewerbsvorteil verzichten. Dafür wissen die anderen 85 Prozent offensichtlich ganz genau um die Bedeutung eines eigenen Onlineauftritts, denn von 100 dieser Unternehmen leisten sich immerhin 96 ihre individuelle Webseite. Wenig überrascht hat dabei, dass es sich bei diesen 96 Prozent im Wesentlichen um die vier wichtigsten Branchen Automarkt, Finanzen, Handel und Dienstleistungen handelt. Die wichtigsten und umsatzstärksten Branchen dominieren also das unternehmerische Internet, ein Umstand, der den 15 Prozent der Offline-Unternehmen zu denken geben sollte.

Wie fit sind deutsche Unternehmen bei der Digitalisierung?

Noch deutlicher wird die Bedeutung einer Onlinepräsenz für Unternehmen bei einer Analyse der getätigten Investitionen, die für Onlinewerbung ausgegeben werden. Eine professionelle Webseite ist nicht zum Nulltarif zu haben und es wird immer aufwendiger, sich von Mitbewerbern abzugrenzen. Im Branchenvergleich wirken die 240 Millionen Euro im Finanzsektor noch relativ günstig, denn der Onlinehandel schiebt seine Umsätze schon mit 300 Millionen Euro pro Jahr an und die Automobilbranche bringt ihre Geschäfte mit jährlich rund 311 Millionen Euro in Schwung. Die Goldmedaille geht aber an den Dienstleistungssektor, der satte 320 Millionen ausgibt, um seine Angebote und Serviceleistungen an den Onlinekunden zu bringen (alle Zahlen Stand 2012).

Wie fit sind deutsche Unternehmen im digitalen Zeitalter?

Unternehmen Check Online: Wie fit sind deutsche Unternehmen im digitalen Zeitalter? Bildquelle

Website mit Suchmaschinenoptimierung oder Branchenbücher?

Natürlich ist die eigene Webseite nicht die einzige Möglichkeit, neue Kunden zu akquirieren. Das Internet bietet hier von offensiver Werbung über diverse Hintertürchen bis zu unbewusster Beeinflussung alle Möglichkeiten. Der Löwenanteil entfällt dabei mit etwa 52 Prozent auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO), bei der Texte und Informationen so strukturiert werden, dass Google & Co. sie schnell findet. Mit immerhin noch rund 47 Prozent liegen die virtuellen Branchenbücher nur knapp dahinter. Mit der Entwicklung des Internets sind in den Jahren dabei einige Werkzeuge und Tools entstanden, die sowohl die Suchdauer, wie auch das Ranking verbessern. Bannerwerbung, Google Adwords oder auch Gutscheinaktionen sind drei dieser Methoden.

Optimierungsmaßnahmen für Unternehmen

Aber mit der eigenen Webseite und diversen Optimierungsmaßnahmen sind die Möglichkeiten im Netz für Unternehmen noch nicht erschöpft, denn seit einigen Jahren ist Social Media ein weiteres Zauberwort. Die eigene Bekanntheit durch soziale Netzwerke zu erhöhen, erreicht in ihrer Bedeutung allmählich den Stellenwert einer eigenen Webseite und wird den Onlineauftritt sicher bald einholen. Dabei erstaunt es kaum, dass sich die Präsenz in den einzelnen Netzwerken mit deren Beliebtheit deckt. Teilweise nutzen die Unternehmen auch gleich mehrere soziale Netzwerke. Schwergewicht ist mit 80 Prozent natürlich der Zuckerberg-Riese mit dem blauen „F“. Bei „Twitter“ sind es beachtliche 62 Prozent der Unternehmen, die regelmäßig mitzwitschern und das Videoportal „Youtube“ nutzen 40 Prozent der Unternehmen für Tutorials, Werbung oder Präsentationen. Trotz vieler Millionen Besucher in den sozialen Netzwerken ist der effektive Nutzen einer dortigen Präsenz aber eher bescheiden, weil die Nutzer nur am Rande unternehmerische Links anklicken. Etwa 78 Prozent beurteilen ihren Nutzen durch Facebook & Co. als mittelmäßig, während nur etwa 17 Prozent damit sehr zufrieden sind. Für 5 Prozent aller Unternehmen hatte Social Media keinen erkennbaren Effekt.

Professionelles Webdesign ist also die wichtigste Art der Onlinepräsenz, während weitere Maßnahmen wie Optimierungen und soziale Netzwerke eher als Wegweiser anzusehen sind, aber durchaus auch eine unternehmerische Berechtigung haben.

Der Artikel ist ein Gastbeitrag eingereicht von Julia Stendel // Clickport.
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