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Open Innovation

Unter dem Begriff Open Innovation, zu deutsch übersetzt also „offene Innovation“ versteht man, dass Unternehmen oder Organisationen den herkömmlich geschlossen Innovationsprozess nach außen über die Unternehmensgrenzen hinaus öffnen. So fließen nicht nur interne, sondern auch die Ideen von Externen bei der Open Innovation in die Entwicklung von neuen Produkten, Services und von neuen Geschäftsmodellen ein.

Einteilung von Open Innovation

Üblicherweise lässt sich Open Innovation hinsichtlich der Innovation in drei unterschiedliche Perspektiven einteilen:

  1. Outside-in: Die Ideen kommen von außen nach innen. Entstandene Innovation nutzt das Unternehmen z.B. durch Lizenzgebühren
  2. Inside-out: Die entwickelte Innovation wird von innen z.B. durch Gründung eines Startups ausgegliedert
  3. Kooperativ: Die Innovationen werden (kooperativ) gemeinsam entwickelt und in der Zusammenarbeit optimiert

Das Thema mit der Offenheit und dem Vertrauen

Open Innovation ist nicht jedermanns Sache. Beim Ideensucher steht hier das Thema Vertrauen im Vordergrund. Denn vielen Menschen fällt der offene Umgang mit Interna und z.T. mit Visionen und Geschäftsgeheimnissen schwer. Open Innovation macht jedoch nur Sinn, wenn man die Bereitschaft mitbringt, sein Wissen mit anderen zu teilen. Für ein erfolgreiches Innovationsprojekt sollte der Ideensucher, meist ein Unternehmen oder eine Organisation, die Externen wie externe Kreative, Querdenker und branchenfremde Experten mit verschiedenem Background aktiv in die Ideenentwicklung einbinden.

Die externen Ideengeber auf der anderen Seite müssen interessiert sein und die Bereitschaft aufbringen, für die Ideen anderer offen zu sein und ihr eigenes Wissen mit anderen zu teilen. Denn das Wissen, neue Ideen und innovative Konzepte werden durch die Ideengeber von außen gemeinsam mit dem Ideensucher generiert.

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