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Wertschöpfung

Wertschöpfung beschreibt den Wert der produzierten Produkte und Dienstleistungen unter Zuhilfenahme von Vorleistungen. Die Wertschöpfung stellt somit ein Maß der Leistung eines Unternehmens bzw. eines Wirtschaftszweiges dar. Die Wertschöpfung eines Unternehmens ergibt sich aus der Differenz zwischen den durch das Unternehmen produzierten Endprodukten und den Vorleistungen aus anderen Branchen (Lieferanten von Rohstoffen und Betriebsmitteln).

Bedingt durch die Einbindung von Corporate Social Responsibility in die Wertschöpfungskette kann die Summe der Vorleistungen ansteigen. So sind Rohstoffe von Lieferanten mit sozialen Standards, wie etwa Krankenversicherung oder Rentenabgaben, mit höherem finanziellem Aufwand verbunden als Rohstoffe von Lieferanten ohne soziale Standards (z.B. Vermeidung von Kinderarbeit und Niedriglöhnen). Auch die Einhaltung von Umweltstandards, beispielsweise durch eine ordnungsgemäße Müllentsorgung oder dem Einhalten von Emissionsbeschränkungen, fallen durch steigende Vorleistungen ins Gewicht. Jedoch bietet gesellschaftliche Verantwortung viele Potentiale zur Image- bzw. Reputationssteigerung sowie zur Gewinnerhöhung des Unternehmens. Durch aktive Bewerbung der Durchführung von CSR-Maßnahmen, kann das hergestellte Produkt in der Konsumentenwahrnehmung an Wertigkeit zunehmen und der Kunde ist bereit, einen höheren Preis für die Ware zu investieren.

Im Zuge des immer stärker werdenden Bewusstseins der Konsumenten für Umweltschutz sowie soziale Normen sind unter CSR-Normen hergestellte Produkte einer großen Kundennachfrage ausgesetzt.

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